Wie in den letzten Jahren auch schon wollen wir den nahenden Frühling begrüßen… Eine Tradition, die ihren Ursprung in der Fränkischen Schweiz hat und die auch unser Verein übernommen hat, schmückt Brunnen und Wasserquellen symbolisch, um den Winter zu verabschieden und die wohl schönste Jahreszeit zu feiern.
Gerne würden wir Sie zur Eröffnung des Osterbrunnens in den Museumshof in der Kirchstraße 9 einladen. Ein paar leckere Kleinigkeiten und einen Einblick in die Vereinsarbeit erwarten alle, die Interesse haben.
Kommen Sie uns gerne am Samstag, den 21. März besuchen, ab 11 Uhr sind wir, bei hoffentlich besten Wetter, für Sie da!
Zur letzten Vorstandssitzung erschien neben dem Vereinsteam auch Bürgermeister Klaus Schenja mit einem imposanten Geschenk für unsere Räumlichkeiten:
Ein Gemälde, das 1966 von J.W. Günther gemalt wurde und das früher im Sitzungssaal des Rathauses hing. Im Heimatmuseum hängt bereits eine 30 Jahre ältere Version des Bildes aus einer anderen Perspektive.
„Diese Schenkung bereichert unsere Sammlung sehr. Das Bild bietet über zwei Meter Länge einen beeindruckenden Blick auf die Landschaft und wird die Besucherinnen und Besucher begeistern“ so Matthias Basile vom Geschichtsverein.
Das Rodenbacher Heimatmuseum in der Kirchstraße 9 ist am jeweils 2. Sonntag des Monats (außer in den Ferien) von 14 bis 17 Uhr geöffnet, das nächste Mal also wieder am 8. März.
Ob wir es bis dahin geschafft haben, einen Platz für das „Schätzchen“ zu finden…?
Wir laden unsere Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 3. März 2026 um 19:00 in unser Heimatmuseum, Kirchstr. 9, ein.
Tagesordnung:
Begrüßung und Eröffnung der Versammlung
Genehmigung der Tagesordnung und Feststellung der stimmberechtigten Mitglieder
Genehmigung Protokoll der JHV von 2025
Ehrung der Verstorbenen
Jahresbericht durch die 1. Vorsitzende
Kassenbericht des Beauftragten für Finanzen
Bericht der Kassenprüfer*innen und Antrag auf Entlastung des Vorstandes
Außerordentliche Wahlen des Vorstandes
Verschiedenes
Das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung liegt zur Einsichtnahme vor. Anträge zur Tagesordnung reichen Sie bitte bis spätestens 1 Stunde vor Versammlungsbeginn beim Vorstand ein.
Das Jubiläumsjahr unserer Gemeinde ging mit einer Akademischen Feier zu Ende. Der Geschichtsverein hatte die Gelegenheit, die Gäste im Rahmen eines kurzen Vortrages mit auf eine Zeitreise durch die 1.000-jährige Geschichte Rodenbachs zu nehmen.
Mit alten eichenen Fachwerkbalken kann noch viel passieren, selbst wenn sie verkohlt sind und ihrer ursprünglichen Aufgabe entrissen wurden. So auch mit den Balken, die aus einer in den 1980er Jahren in Udenhain abgebrannten Kirche stammen. Die alten Ständer, Pfosten und Riegel kamen nach dem Abriss bei Ludwig Naumann unter, der sie durch viel Zuwendung wiederbelebt, vielleicht besser gesagt weiter-belebt. Als Hobby-Bildhauer arbeitet er mit Beitel und Klüpfel das aus dem Holz heraus, was er darin erkennen kann. Dabei legt er Wert auf die Bearbeitungsspuren und die rohe Oberfläche, die Haptik darf miterzählen. Die meist christlichen Motive finden jetzt für einige Wochen in unserem Heimatmuseum einen Platz und erzählen dort ihre „Geschichte“.
Ab Sonntag, dem 9. November werden die Skulpturen zu sehen sein, von 14 bis 17 Uhr ist unser Museum geöffnet. An diesem Tag wird auch Herr Naumann selbst da sein und einige Worte zu seinen Werken sagen können.
Am 12. Oktober wurde auch der zweite Teil unseres Kulturweges eröffnet. Diesmal bei perfektem Wanderwetter.
Start war an der Bulauhalle, wo es nach lieben Begrüßungsworten von Projektleitung, Vorständen und unserem Bürgermeister in Richtung Sängerwiese losging. Über den Alten Ortskern, den Storchenweg und den Bahnhof kamen wir wieder am Neubaugebiet an. Hier und da wurden Anekdoten zum Besten gegeben, Wissenswertes aus vergangenen und jetzigen Zeiten erzählt und die Tafeln bestaunt, die viele Informationen enthalten. Zurück an der Bulauhalle begrüßte uns das Blasorchester und begleitete uns bei einer köstlichen und typischen „Rodebäscher“ Spargelsuppe noch musikalisch. Tausend Dank dafür!
Die beiden Wege um Oberrodenbach (etwa 14 km) und Niederrodenbach (etwa 11 km) sind ausgeschildert und können auch auf eigene Faust begangen werden. Faltblätter bekommen Sie im Rathaus und dem Heimatmuseum.
Am vergangenen Sonntag war es soweit: Trotz des angekündigten Regens kamen an die 50 Wanderbegeisterten zusammen, um die Eröffnung des inzwischen 131. Kulturwanderweges zu feiern. Der erste der zwei Teile, die „Krumbeern-Schleife“, wurde mit vielen lobenden Worten für das Gesamtprojekt von Vereinsvorsitzenden, Landrat und Bürgermeister eröffnet und alle Versammelten „auf den Weg geschickt“. Vorbei an den Steinbrüchen, Barbarossaquelle und Alpakaweide ging es zur Mittags-Einkehr ins Naturfreundehaus, wo wir (mit einiger Verspätung) gerade noch trocken ankamen. Das Rodenbacher Blasorchester hatte tapfer auf uns gewartet um uns im Hof zur wohlverdienten Suppe mit schönen und vielstimmigen Klängen zu begrüßen, besonderen Dank dafür! Auch die tolle Bewirtung im Naturfreundehaus war nach der langen Wanderung genau das Richtige und die Krumbeern-Supp beim einsetzenden Regen (herz)erwärmend. Mit dem tapferen Rest ging es dann durchs Rodenbachtal zurück zur Bulauhalle, diesmal bei leichtem Regen, aber noch immer bei bester Stimmung.
Die zweite Route, die sogenannte „Raabruke-Schleife“, wird am Sonntag, den 12. Oktober eingeweiht. Wer dabei sein möchte, ist dazu herzlich eingeladen, es wird bei den 11 Kilometern rund um Niederrodenbach einiges Überraschendes zu entdecken geben. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihnen die „Runde drehen“ können! Das Museum wird an diesem Sonntag geschlossen bleiben.
Unser beiden Kulturwege stehen kurz vor der Fertigstellung. Am 21. September wird die erste Route eröffnet. Die zweite Route folgt dann am 12. Oktober.
Wir laden alle herzlich ein, an der Eröffnung teilzunehmen und unser schönes Rodenbach zu erkunden.